Am Samstag wurde der Stuttgarter Bundestagsabgeordnete Luigi Pantisano mit krachenden 53% zum neuen Die Linke Parteivorsitzenden an Ines Schwerdtners Seite gewählt. In seiner Rede am Samstag machte er zwar, zu unserem Enttäuschen, künftige Kooperationen mit der CDU in den Landesverbänden möglich, sagte dann aber der Bild-Zeitung am selben Wochenende etwas Widersprüchliches: „Letztlich gibt es auch gerade gar keinen Unterschied zwischen der CDU, die faschistische Politik macht, der AfD oder den Faschisten selbst“. Er räumt später ein, dass die Aussage verkürzt gewesen sei und hat sich bei den Demokraten der CDU entschuldigt.
Seither wütet eine rechte Hetzkampagne gegen Luigi. Die Forderungen von CSU- und CDU- Funktionär*innen rufen klar nach einem Rücktritt, auch bürgerliche Parteien wie die SPD und die Grünen schließen sich dieser Schlammschlacht an. Am 24.06.2026 wurde von der SPD- und der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag eine Aktuelle Stunde einberufen, bei welcher einzig Ines aus der Die Linke-Fraktion gesprochen hat. Selbst
der Parteirechte-Flügel, insbesondere der Ostverband im Landtagswahlkampf, Spitzenkandidatin Eva von Angern, sprechen von einem erschütterten Vertrauen und gar Unwählbarkeit.
Die Linksjugend[’solid] Baden-Württemberg stellt sich solidarisch hinter all die,
welche von rechten als auch bürgerlichen Medien an den Pranger gestellt werden, alsbald ihre Kritik an den parlamentarisch-demokratischen Parteien zu „harsch“ wird. Die CDU übernimmt Positionen der AfD, insbesondere in der frauenfeindlichen-, queerfeindlichen- und Migrationspolitik. Sie fährt einen arbeiter*innenfeindlichen Kurs und kürzt bei den Allerärmsten. Die Verantwortung und das Kernverständnis des antifaschistischen Verständnis eines linken Jugendverbandes muss also heißen, diese Politik klar zu benennen. Rechte und menschenfeindliche Politik nährt den Boden für Faschismus, dies zu benennen ist richtig.